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Ausweichen nach Abbremsen

Inhalt der Grundfahraufgabe für den Motorradführerschein:


Der Fahrschüler beschleunigt zunächst auf etwa 50 km/h, bremst rechtzeitig kurz ab und leitet nach dem Lösen der Bremsen mit einer Geschwindigkeit im eigenstabilen Bereich (rund 30 km/h) das Ausweichen ein. Dabei ist vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5 Meter nach links auszuweichen und anschließend, ohne zu bremsen, wieder auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückzukehren. Das Ausweichmanöver darf frühestens 7 Meter vor der Markierung begonnen werden.
Da die Aufgabe nur durchgeführt wird, wenn eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist, entfällt eine Rückschau (Spiegelkontrolle und Schulterblick) vor dem Ausweichen.

 

ausweichen mit abbr.png

Fehlerbewertung:
  • Zu geringe Ausgangsgeschwindigkeit
  • Zu frühes oder nicht ausreichendes Ausweichen
  • "Herumlenken" des Kraftrades um die Leitkegel
  • Nichtlösen der Bremsen beim Ausweichen oder Bremsen vor Wiedererreichen der Fahrlinie
  • Die ursprüngliche Fahrlinie wird nicht annähernd wieder erreicht
  • Herunternehmen eines Fußes oder beider Füße von den Fußrasten
  • Umwerfen des zweiten Leitkegels.