Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung
Inhalt der Grundfahraufgabe:
Der Fahrschüler muss das Kraftrad aus einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h mit beiden Bremsen und größtmöglicher Verzögerung bis zum Stillstand abbremsen, ohne dabei deutlich von der Fahrlinie abzuweichen. Da die Aufgabe nur durchgeführt wird, wenn eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist, ist eine Rückschau (Spiegelkontrolle und Blick in den toten Winkel) vor Einleitung der Bremsung nicht erforderlich. Ein blockierendes Hinterrad wird nicht als Fehler gewertet, sofern das Motorrad dabei stabil in der Spur bleibt.
Fehlerbewertung:
- Fehlerbewertung in der Motorradführerschein Fahrprüfung:
- Zu geringe Ausgangsgeschwindigkeit
- Nichterreichen der notwendigen Verzögerung
- Benutzung nur eines Bremshebels *
- Wesentliches Abweichen von der Fahrlinie
- Abwürgen des Motors.
- Gilt nicht für kombinierte Brems-Systeme, bei welchen bei Betätigung nur eines Brems-Hebels die volle Bremswirkung aller Bremsen erreicht werden kann.

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