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🧠 Positive Anweisungen beim Motorradfahren

Warum deine Gedanken so wichtig sind

Dein Gehirn arbeitet am besten mit klaren und positiven Anweisungen. Wenn du dir ständig sagst, was du nicht tun möchtest, bekommt dein Kopf keine klare Richtung.

Stattdessen solltest du dir immer sagen, was du tun möchtest und wohin du fahren möchtest.

🎥 Video

Gib dir positive Anweisungen beim Motorradfahren

https://youtube.com/shorts/Y55-ujIjniY

🎯 So funktioniert es

Anstatt zu denken:

„Nicht bremsen.“

sage dir:

„Ruhig weiterrollen.“


Anstatt zu denken:

„Nicht in den Gegenverkehr fahren.“

sage dir:

„Rechts an den parkenden Autos vorbei bis zur Ampel.“


Anstatt zu denken:

„Nicht so stark lenken.“

sage dir:

„Sanft einlenken und den Blick zum Kurvenausgang richten.“


💡 Warum das funktioniert

Dein Gehirn braucht ein klares Ziel.

Je genauer deine Anweisung ist, desto leichter kann dein Körper sie umsetzen.

Deshalb solltest du dir immer sagen:

  • Wohin schaue ich?
  • Wo möchte ich hinfahren?
  • Was möchte ich jetzt tun?

💡 Tipp vom Fahrlehrer Jürgen

Sprich mit dir wie ein guter Fahrlehrer – ruhig, klar und positiv.

Nicht das Problem beschreiben, sondern die Lösung.


⚠️ Häufige Fehler

  • Sich auf Hindernisse konzentrieren.
  • Immer wieder denken: „Bloß keinen Fehler machen.“
  • Nur an das denken, was nicht passieren soll.
  • Sich selbst unter Druck setzen.

🎯 Übung für die nächste Fahrstunde

Gewöhne dir an, vor jeder Übung eine kurze Anweisung an dich selbst zu geben.

Zum Beispiel:

  • „Blick bis zur Ausfahrt.“
  • „Locker bleiben.“
  • „Sauber um den Wendepunkt.“
  • „Ruhig am Schleifpunkt fahren.“
  • „Rechts an den parkenden Autos vorbei.“

Je konkreter deine Anweisung ist, desto leichter fällt dir die Umsetzung.


🎯 Merke dir

Dein Motorrad folgt deinem Blick – und dein Körper folgt deinen Gedanken.